Montag, 11. Juli 2016

Meine erste Nacht ohne Mama

Irgendwo in Oslo
Heute habe ich zum ersten Mal woanders übernachtet. Mama hatte heute sehr früh einen Termin im Krankenhaus, nur zu einer Kontrolle, aber der Termin war so früh, dass es besser war in Oslo zu übernachten. Mit dem Auto braucht man nämlich fast zwei Stunden und das am ganz frühen Morgen ist ja nicht so ihr Ding. Da es zur Zeit so warm ist fand sie es besser uns bei Freunden zu lassen. Bei denen sind wir auch immer wenn Mama im KH ist um ihre Infusionen zu bekommen.

Saga und ich haben uns natürlich vorbildlich benommen und ganz brav geschlafen. Es war wohl etwas schwieriger für die Menschen gut zu schlafen, nicht alle sind atmende Fusswärmer gewöhnt. Aber auch das ging, ich hab sie einfach herzlich begrüsst und dann waren sie auch wieder munter.

Mama hat die Tour gut überstanden, ist aber unhemlich müde. Eine kleine Runde Schlaf hat zwar schon Wunder gewirkt, aber der Abend verläuft eher ruhig.

Ich muss euch noch unbedingt von unserem Wochenende erzählen, aber das muss bis nachher oder morgen warten. Jetzt habe ich Mama lautstark zu verstehen gegeben, dass ich raus möchte. Also bis nachher!

Freitag, 8. Juli 2016

Die Sonne scheint

Halli hallo, jetzt melden wir uns mal wieder. Heute ist saugeiles Wetter! Und wir fahren in die Hundeschule. Die Welpen haben heute nämlich ihre Gruppe und die mischen wir mal kräftig auf. Oder auch nicht, wir benehmen uns ja. Aber etwas spielen darf ich bestimmt mit denen.

Danach machen wir hoffentlich wieder eine Runde im Kanu, heute habe ich meine Schwimmweste ja schon eingepackt. Die Kamera ist auch schon im Rucksack, es fehlen nur noch die Leckerlies. Wenn ich es schaffe melde ich mich nachher, bis dahin dürft ihr euch die Bilder von unserem Spaziergang mit meiner freundin Freija angucken. Mama sagt wir seien total bekloppt...ich weiss nicht was sie damit meint!






Dienstag, 5. Juli 2016

Wir müssen wohl Abschied nehmen

Hier passiert im Moment sehr viel. Mama hat ein paar sehr schlechte Tage gehabt, mit sehr starken Schmerzen, und Theo braucht ein neues Zuhause. Mama hat also versucht so gut wie möglich wieder auf die Beine zu kommen und nebenbei eine Anzeige für Theo zu gestalten.

Dass er wirklich ab dem Herbst ein neues Zuhause braucht wissen wir seitdem wir wieder hier sind. Es ist unheimlich traurig und Mama sagt es zerbricht ihr das Herz. Wir müssen das selbst irgendwie erst einmal verdauen, er ist ja sozusagen ein Teil unserer Familie. Und das schon seitdem er klein war.

Theo ist ein superlieber Kerl und es sollte eigentlich kein Problem sein für ihn einen neuen Platz zu finden. Der Haken an der ganzen Sache ist nur, dass Theo leider vor ein paar Monaten eine starke Hüftdysplasie diagnostiziert bekommen hat, und dass sich die Sache mit einem neuen Zuhause somit etwas schwieriger gestaltet. Es geht ihm mit seinen Schmerzmitteln gut, er hat mehr Lebensfreude und wirkt im Allgemeinen sehr zufrieden. Mama sagt er verdiene es seinen Lebensabend in einem schönen Zuhause zu verbringen, in dem er gewünscht und geliebt ist. Wären wir in einer etwas anderen Situation würde er selbstverständlich sofort bei uns einziehen, aber leider ist das nicht möglich. Ich glaube, das macht es auch so extra schwer für Mama.

Jetzt hat sie also einen Eintrag auf ihrem norwegischen Blog gemacht und wir warten. Bisher hat sich keiner gemeldet, und was im Herbst passiert wissen wir dann nicht. Es gibt einen Gnadenhof für Hunde, den werden wir natürlich noch kontaktieren. Aber ob das so das Wahre für unseren Dicken ist... Ins Tierheim geht er auf keinen Fall, davon gibt es in Norwegen aber auch keine.

Im Moment ist es etwas schwierig so zu tun als sei alles super, aber wir versuchen natürlich so gut wir können auch an andere Dinge zu denken und schöne Sachen zu machen.



Dienstag, 28. Juni 2016

In einem etwas kleineren Boot

Ich war Kanufahren, und zwar zum ersten Mal! War cool, etwas seltsam, aber sauspannend. Ich habe die ganze Zeit auf Mama's Schoss verbracht und durch die Gegend geglotzt. Saga sass an den Füssen und hat auch geguckt wie ein Weltmeister.

Mama und Tante B fanden es auch super und wollen das bald wiederholen. Und da werden wir natürlich wieder dabei sein. Das nächste Mal müssen wir wohl unsere Rettungswesten anziehen, Mama hatte die dieses Mal nämlich nicht dabei, das war eine etwas spontane Aktion, aber jetzt liegen die im Auto. Ich habe eine ganz coole, da werde ich dann noch mal ein Foto von machen. Die Sicherheit sei nämlich doch wichtig, absaufen soll wohl keiner. Sie kann sich wohl nicht daran erinnern, dass ich an dem gleichen Tag kopfüber ins Wasser geplumpst (vom Steg - ich habe da was gesehen!) und wieder an Land geschwommen bin. Ich kann also schwimmen. Mir macht es aber nichts diese Weste anzuziehen, die soll bloss nicht noch hysterisch werden.

Hier kommen Bilder von meiner ersten Tour in einem Kanu, mit Saga, Mama und Tante B: 

 

 



Montag, 27. Juni 2016

Eine lange Reise

Sooo, jetzt melde ich mich dann auch mal wieder. Wir sind die letzten Tage entweder total platt oder beschäftigt gewesen. Inzwischen sind wir wieder zurück in Norwegen und Mama ist wieder auf ihren Beinen. Die letzten Tage in Deutschland konnten wir sogar mit der Familie verbringen, ohne Mundschutz und Geschniefe. Abends waren wir aber zu platt um uns hier noch zu melden. Den Kurs mussten wir leider wegen Krankheit absagen, aber das können wir beim nächsten Besuch nachholen.

Die Fahrt wieder hoch ging gut, am Montag regnete es so richtig, aber auf der Fähre war das Wetter am Dienstag wieder ganz brauchbar. So wie auch auf der Runterfahrt, übernachteten wir auf der Hochfahrt wieder in Dänemark auf einem kleinen Campingplatz. Das hat die ganze Reise etwas entspannter gemacht und uns allen eine Verschnaufpause gegeben. Am Morgen gingen wir eine kleine Runde am Strand bevor es Richtung Fähre ging. Am Dienstagabend kamen wir dann, nach der Fährüberfahrt und ein paar weiteren Stunde im Auto, endlich wieder zu Hause an. Wir Vierbeiner haben den grössten Teil der Fahrt sozusagen verschlafen, mit anderen Worten: wir haben uns super benommen.

Jetzt hat uns der Alltag wieder. Mama macht brav ihre Physiotherapie und schwimmt wie ein Fisch, Saga schläft den halben Tag und ist sonst nur langweilig. Ich dagegen mache nur Unsinn, halt die alle auf Trab und sorge dafür, dass sich keiner langweilt. Theo ist auch zu Besuch, also alles so cirka beim Alten.

Morgen kommt Otto wieder und Mama redet von einem längeren Spaziergang, wenn es nicht wie aus Eimern schüttet. Dann will hier nämlich so ungefähr keiner freiwillig raus. Jetzt hab ich mich auf Mama zurecht gelegt und werde mit ihr eine Serie gucken. Vielleicht schaffe ich es heute noch euch Bilder vom Wochenende zu zeigen.

Wir waren nämlich Kanu fahren, das erste Mal, dass ich in einem Boot war. Also, in einem kleinen :D




Dienstag, 14. Juni 2016

Nix läuft wie gedacht

Jetzt haben wir den Salat: Mama schnieft und ihr Hals und Kopf tun weh. Wir hoffen natürlich, dass sie sich trotz Mundschutz nicht angesteckt und jetzt das Drüsenfieber hat, sondern nur eine ganz normale Erkältung. Stress löst das oft aus, und vielleicht auch die Klimaanlage im Auto. Wir haben bei Rossmann das Halsbonbonregal leergekauft und der Salbeitee steht allzeit bereit. Taschentücher haben wir auch gebunkert, müssen aber wieder nachfüllen.

Ich langweile mich etwas, obwohl die vier Retriever liebend gerne mit mir spielen wollen, aber sorry, die sind einfach zu riesig. Eyh, die wiegen 100mal so viel wie ich, mindestens! Saga schläft fast nur, laaangweilig deluxe, und Mama ist ja auch nicht besonders spannend. Ich habe schone eine halbe  Packung Taschentücher zerfetzt, alle Spielzeuge durch die Gegend getragen, bin wie ein Superheld fast fliegend mit Highspeed durch den Garten geflitzt und habe mindestens 3 Ochsenziemer gefressen. Onkel und Tante sind arbeiten, also auch nicht gross zu gebrauchen. Lange Spazieren ist grad auch nicht aktuell, kein gutes Wetter und keiner ist fit. Mama sagt, wir machen nachher mal eine Runde Nosework, dann habe ich was zu tun. So lange werde ich mich dann doch noch hinlegen und eine Runde pennen.

Draussen ist das Wetter übrigens sehr nass, also gibt es erst einmal keine guten Bilder. Und ausser, dass alle krank und schlapp sind, wir gestern mit einkaufen waren und keiner mit mir Unsinn anstellen will, nichts zu berichten. Also, ich gehe pennen und wünsche euch einen schönen Tag :)

Sonntag, 12. Juni 2016

Gartenzeit


Jetzt sind wir seit Donnerstag in Deutschland und haben die ersten Tage in Hamburg verbracht. Die Familie ist krank, Mama darf wegen der Ansteckungsgefahr nicht in deren Nähe, deswegen sind wir spontan in die Hansestadt. Jetzt sind wir wieder bei Tante daheim, die ist gesund, und Mama sagt wir bleiben jetzt hier. Die "Grosseltern" und den einen Onkel dürfen wir aber trotzdem nicht gross besuchen. Total doof, aber da können wir nichts mit machen.

Das Wochenende in der Grosstadt war eher ruhig. Gestern war das Wetter schön und wir haben den Tag im Garten verbracht. Kida, die Goldiehündin meiner Tante, also sozusagen meine Cousine, hat gebadet und ihren Pool kaputt gemacht. Goldies halt. Ich bin im Garten rumgeflitzt und habe die Gegend unsicher gemacht, während Saga wieder nur rumgelegen hat. Die Zweibeiner übrigens auch, beziehungsweise gesessen. Heute war es dann eher bewölkt und etwas kühler, da sind wir nur am Deich spazieren gegangen und haben im Sofa gechillt.

Die nächsten Tage werden wohl eher ruhig, etwas einkaufen und lange Spaziergänge. Tante B kommt gegen Ende der Woche wieder und am Wochenende ist dann Nosework angesagt! Es sind noch Plätze frei, also meldet euch an und macht mit! Jetzt geh ich wieder ins Sofa, ich bin totmüde! Gute Nacht :)